Eigenheime verteuern sich in der Corona-Krise

16.12.2020

Gemäß einer Studie führt der Nachfrageschub an Immobilien bei gleichzeitig beschränktem Angebot zur Preissteuerung. Die Entwicklung ist auch im 3. Quartal 2020 ungebremst.

So berichtet aktuell in der Mannheimer Morgen in der Sonderbeilage immomorgen.de vom Dezember 2020:

Eigenheime haben sich in der Corona-Krise in Deutschland erheblich verteuert. Der Preisanstieg bei Ein- und Zweifamilienhäusern gehe unverändert weiter, heiß es in einer kürzlich veröffentlichten Analyse des Hamburger Forschungsinstituts F+B. Demnach verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser im dritten Quartal im Schnitt um 8,6 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum.

Damit legten Eigenheime noch mehr zu als Eigentumswohnungen, die sich mit plus 5,5 Prozent ebenfalls deutlich verteuerten.

"Wir sind der Auffassung, dass die Corona-Pandemie hier einen zusätzlichen und offenbar auch nachhaltigen Nachfrageschub bei gleichzeitig beschränktem Angebot erzeugt hat", sagte der Chef des Forschungsinstitut F+B, Bernd Leutner.

Schon im zweiten Quartal waren die Preise für EIgenheime laut der Firma, die Städte und Gemeinden bei der Aufstellung von Mietspiegeln berät, stark gestiegen. Die Corona-Krise hat zudem auch die Wohnwünsche verändert. Angesichts vonj Lockdowns und  Homeoffice legen viele Menschen Wert auf mehr Wohnfläche oder/und Platz im Freien, zeigen jüngste Umfragen... 

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